Alle Beiträge von svmwebadmin

Die Segelsaison 2019 beginnt

Der Frühling ist da und mit ihm beginnt bei uns am Mandichosee auch wieder die Segelsaison.

Insgesamt 20 fleißige Seglerinnen und segler fanden sich am Samstag den 30.3. zum Stegarbeitsdienst ein und halfen, die beiden Stege der Seglervereinigung wieder ins Wasser zu bringen.

Wie schon so oft sorgte Eva fürs leibliche Wohl und versorgte die Teilnehmer des Arbeitsdienste mit leckerer Suppe, Kaffee & Kuchen.

Auch die Getränke sind aus dem frostgeschützten Winterlager zurück und das Wasser auf dem gesamten Vereinsgelände ist wieder aktiv.

Bei bestem Wetter wurde gleich am Sonntag dann auch die Grillsaison offiziell angegrillt.

Opti-Kurs 2018 – vier Kissinger erhalten ihren Jüngstensegelschein

Insgesamt vier junge Segler, allesamt aus Kissing, hatten sich zum Opti-Kurs des SVM angemeldet.

Der Kurs wurde von Andreas Jung und Lisa Gölsdorf geleitet, und bestand aus vier Theorieeinheiten sowie vier Praxiseinheiten.

Der Inhalt des Kurses war unter anderem das Kennenlernen der Bootsteile, Vorfahrtsregeln, Sicherheitsregeln, Segelkurse und das Aufstellen von gekenterten Booten.

Die vier jungen Teilnehmer schlossen den Kurs mit der Prüfung zum DSV Jüngstensegelschein ab, den alle Kinder bestanden haben. Die Kinder dürfen damit selbstständig segeln gehen und weiter üben, zum Beispiel im Jugendlager des SVM.

Auch kommendes Jahr ist ein Segelkurs für Kinder geplant, der Theoriekurs findet im März 2019 statt.

Voranmeldungen und Fragen können unter jugend@svm-homepage.de jederzeit eingesendet werden.

Berthold-Stamm-Trophy (Rangliste Laser / Topper) am 28./29.7.2018

Am Wochenende 28.-29.07.2018 war es wieder Zeit für die wichtigste Regatta des Jahres für die Seglervereinigung Merching, die Berthold-Stamm-Trophy.

Die Ranglistenregatta für Laser Standard, Laser Radial sowie die Topper zieht auch überregional viele Segler an, und hat sich dank des stets guten Windes in den letzten Jahren einen Namen gemacht.

Das Wochenende begann dann trotz guter Wettervorhersage mit einer Enttäuschung: Bei den Toppern fiel einer von ohnehin nur fünf gemeldeten Teilnehmern aus, woraufhin sich die restlichen angereisten Topper-Segler auch zur Heimreise entschieden.

Andreas Jung vom SVM, der bei der Berti-Stamm-Trophy normalerweise auch Topper segelt, stieg spontan auf einen unserer Vereinslaser um.

Um so mehr freute man sich, als pünklich zur Steuermannsbesprechung um 12 Uhr dann der Wind deutlich auffrischte.

Leicht verspätet ging es dann um 13:30 Uhr in den ersten Lauf, bei dem 14 Laser Standard sowie 11 Laser Radial Segler um die Wette fuhren.

Bei 3 Windstärken und leichter Bewölkung ging es los, und gleich zwei der hochmotivierten Standard-Segler legten bei Lauf 1 einen Frühstart hin.

Der Wind frischte im Laufe des Nachmittags immer mehr auf, und Marius Klam als Regattaleitung entschied sich, gleich 4 Läufe am Samstag zu fahren, sollte am Sonntag der Wind ausbleiben.

Windbedingt gab es viele Kenterer, und von Lauf zu Lauf dünnte sich das Starterfeld immer mehr aus.

Auch kleinere und größere Schäden an Booten blieben nicht aus – am spektakulärsten mit Sicherheit der Bruch des Mastfußes am Vereinslaser von Andreas Jung, der ihn ca. 3 Minuten vor dem Start von Lauf 3 ereilte.

In Lauf 3 und 4 wurden dann auf dem Regattaboot teils Windstärken von 5, in Böen 6 gemessen.

Andreas Jung holte sich während Lauf 3 dann den nächsten Vereinslaser, und fuhr kurzerhand mit anderem Rumpf aber selbem Rigg den Lauf 4 wieder mit.

Für das Catering der abgekämpften, nassen und hungrigen Segler hatte wie so oft Robert Pfisterer gesorgt.

Die Topper-Band, die wegen großteiliger Abwesenheit der Topper-Segler nicht spielte, wurde schmerzlich vermisst.

Der Samstagabend wurde dann dank Gitarrenmusik von Nikolai Schwechten und Andreas Jung trotzdem ein gemütlicher Abend mit Lagerfeuer und Musik.

Am Sonntag gab es dann ebenfalls traditionell Weißwurstfrühstück, und ab 10:30 Uhr verlangte Marius Klam Auslaufbereitschaft von den Teilnehmern.

Der Wind blieb jedoch erwartungsgemäß wenig, und es wurde kein Lauf mehr gefahren.

Bei der Siegerehrung wurden dann jeweils für die Plätze 1 bis 3 die von Nikolai Schwechten liebevoll gebastelten Berti-Stamm-Trophys überreicht, und ein weiteres schönes Segel-Wochenende ging zu Ende.

Am Ende der Regatta sah dann – mit einem Streicher – die Ergebnisliste wie folgt aus:

https://svm-homepage.de/wp-content/uploads/2018/07/2018-07-29_SVM_Berthold-Stamm-Trophy_Laser-Standard.pdf

https://svm-homepage.de/wp-content/uploads/2018/07/2018-07-29_SVM_Berthold-Stamm-Trophy_Laser-Radial.pdf

Der Verein bedankt sich bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung und bei den Teilnehmern fürs zahlreiche Erscheinen und die große Sportlichkeit, mit der der Wettbewerb auch dieses Jahr ausgetragen wurde.

Ansegeln am 1.5. – alles da, nur der Wind nicht

Am 1.5.2018 fand wie angekündigt und dank ausreichend Meldungen das Ansegeln für die Saison 2018 des SVM statt.

Gestartet waren 12 Boote, darunter 5 Laser.

Zu Beginn des ersten Laufs um 13 Uhr gab es noch eine leichte bis schwache Brise, sodass die Boote zügig starten konnten.

Als erstes ins Ziel kamen nach rund 35 Minuten Ralf Vogel und Vorschoter Robert Pfisterer auf dem Flying Dutchman, dicht gefolgt von Andreas Jung und Vorschoterin Lisa Gölsdorf auf dem Korsar – dank höherer Yardstick-Zahl des Korsars gegenüber dem FD sicherte sich das erfahrene Seglerduo damit auch den Sieg.

Schon zu diesem Zeitpunkt lies der Wind deutlich nach, und die 5 Laser, die allesamt binnen der nächsten 10-25 Minuten als dritte bis achte ins Ziel kamen, kämpften zum Teil schon arg mit der Flaute. Andreas Weinberger konnte sich mit 46 Minuten auf seinem Laser den Gesamt-Platz 3 und den ersten unter den Lasern sichern. Mario Hecher und Johann Stalla steuerten ihre Laser dann wenige Minuten später und fast gleichzeitig über die Ziellinie. Christian Weinberger folgte auf seinem Laser, und einige Minuten später konnte auch Manfredi Campus den hellblauen Vereinslaser, dessen Bootspate als Vorschoter auf Hans-Joachim Lindstedt’s Varianta saß, ins Ziel bringen.

Von den Dickschiffen konnte das Ehepaar Robert und Daniela Weinberger schließlich als erstes ihre Beneteau First ins Ziel bringen, als zweiter folgte mit einigem Abstand Hans-Joachim Lindstedt mit Vorschoter Marc Pinther auf der gelben Varianta.

Walter Viktor mit Vorschoter Peter Mändle kamen mit der Nautica 24 wiederum einige Zeit später an.

Die Abstände zwischen den Booten wurden durch die zunehmend schlimmer werdende Flaute verstärkt, sodass der Ausgleich durch Yardstick-Zahlen lediglich etwas an den Plätzen 1 und 2 änderte.

Da kein auffrischen des Windes zu erwarten war, entschied sich die Regattaleitung zum Abbruch  der Regatta, und es wurde nach dem ersten und einzigen Lauf wieder abgebaut.

Trotz des fehlenden Windes blickt der Verein auf ein harmonisches und faires Ansegeln zurück, bei dem die gesamte Regatta-Ausrüstung nach dem Auswintern wieder zum Einsatz kam.

Der Verein bedankt sich bei allen Helfern und Teilnehmern, im speziellen auch bei Eva, die zusammen mit Robert fürs kulinarische Wohl nach dem Wettbewerb gesorgt hat.