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Die Segelsaison 2019 beginnt

Der Frühling ist da und mit ihm beginnt bei uns am Mandichosee auch wieder die Segelsaison.

Insgesamt 20 fleißige Seglerinnen und segler fanden sich am Samstag den 30.3. zum Stegarbeitsdienst ein und halfen, die beiden Stege der Seglervereinigung wieder ins Wasser zu bringen.

Wie schon so oft sorgte Eva fürs leibliche Wohl und versorgte die Teilnehmer des Arbeitsdienste mit leckerer Suppe, Kaffee & Kuchen.

Auch die Getränke sind aus dem frostgeschützten Winterlager zurück und das Wasser auf dem gesamten Vereinsgelände ist wieder aktiv.

Bei bestem Wetter wurde gleich am Sonntag dann auch die Grillsaison offiziell angegrillt.

Alter Steg in neuem Glanz

In einer Reihe von Arbeitsdiensteinsätzen wurde der Holzsteg saniert. Die alten Holzelemente wurden vollständig durch neue aus Lärchenholz ersetzt. Am Samstag, 07. April haben wir die letzten Stegbohlen montiert. Damit steht dem Einsetzen am 14. April nichts im Wege.,

Bereits im letzten Jahr wäre die Stegsanierung fällig gewesen. Allerdings waren weder Zeit noch das nötige Geld dafür übrig. So wurden die maroden Längsträger noch einmal notdürftig geflickt und die am meisten verrotteten Stegbohlen ersetzt.

Für dieses Jahr sind die Kosten im Haushalt eingeplant. Bereits Mitte Februar lieferte das Sägewerk das Material an den See. Allerdings ist die Planung beim Wetter nicht so einfach. Erst am 10. März konnte der erste Arbeitsdienst dafür angesetzt werden. Bei Temperatuen am Gefrierpunkt konnte begonnen werden, die bestehenden Holzteile zu demontieren und den Steg neu aufzubauen. Wie an diesem Termin hatten wir auch am 17. März viele Helfer auf der Baustelle, die den Abbau zu Ende führten, die Längsträger an den ersten drei Stegteilen befestigten und die Bohlen für den Belag vorbereiteten. Obwohl nahe am Frühlingsanfang war das Wetter eher winterlich.

Die alten Bohlen wurden größtenteils zu Feuerholz verarbeitet und bei hinreichender Qualität zur anderweitigen Verwendung gestapelt.

Am 24. März wurde weiter gearbeitet. Am letzten Stegteil wurden die Längsträger angebracht. Der erste Stegteil erhielt den  Bohlenbelag und die Seitenbohlen. Für die restlichen drei Stegteile wurden die Seitenbohlen vorbereitet.

Ein Teil der Mannschaft schloss die letzten Sparrenlöcher unter dem Dach von außen. Innen werden sie mit Volierendraht versehen. Dies ist nötig, um zu verhindern, dass sich dort Vögel aufhalten und die Balken verschmutzen. Erste Spuren sind leider bereits zu besichtigen.

Eine unverdrossene, aber leistungsfähige Mannschaft vervollständigte am Karsamstag, 07. April den Bohlenbelag und brachte die Beschläge für die Festmacher an. Jetzt fehlen nur noch die Mittelbohlen zur Stabilisierung der Planken. Für das leibliche Wohl sorgte Eva mit Weißwürsten und Kaffee.

Die Fertigstellung konnten wir am 07. April feiern. Die letzten Stegbohlen wurden angebracht und die Festmacherbeschläge gebohrt und verschraubt.

Bautagebuch – nächstes Kapitel

Am Montag, dem 26. Juni wurden Holz und Kran angeliefert und am nächsten Tag stand der Dachstuhl. Herr Greipel und seine Männer legten ein hohes Tempo vor.  Je nachdem, wie sich das Wetter entwickelt, sollte der Bau in den folgenden Tagen eingedeckt werden.


Nach einer Unterbrechung wegen drohenden Unwetters gingen die Arbeiten flott voran. Eine Woche nach dem Baubeginn wurde das Dach mit Nut- und Federbrettern geschlossen. Nur die Fläche über der Terasse blieb frei. Hier ist in Zukunft ein Glasdach geplant.

Der Dachdecker brachte die erste Schicht der Abdichtung an und der Klempner kümmerte sich um Dachrinnen und Fallrohre. Damit ist das Dach erst mal regendicht.

Parallel konnten wir die gepflasterte Fläche zwischen den Containern einsanden und abrütteln. Die Voraussetzungen für ein Gelingen der 40-Jahrfeier sind geschaffen.

Bericht von der Baustelle

In einem beispiellosen Kraftaktakt hat die Projektgruppe Pflasterung unter der Leitung der beiden „Capos“ Niko Schwechten und Marius Klam die Fläche zwischen den Containern und die Terrasse in einen tadellosen Zustand versetzt.


Beim letzten Arbeitsdienst wurde mit der Vorbereitung des Geländes begonnen. In mehreren Abendeinsätzen ebneten die feißigen Helfer das Niveau ein, es wurde verdichtet und der Splitt eingebracht. Auch die so nicht abgesprochene Lagerung der neuen Steine auf der Terrasse brachte die Truppe nicht aus dem Konzept. Am Wochenende 24./25. Juni wurden die Steine im Durchgang und die Gitter auf der Terrasse mit großer Präzision verlegt.

Die Beobachter kamen aus dem Staunen nicht heraus. Was manche nicht für möglich gehalten hatten, wurde in kurzer Zeit realisiert. Jetzt kann der Zimmerer – wie angekündigt – das Dach errichten. Bei der 40-Jahrfeier wird sich das Seglerhaus in ganz neuem Glanz zeigen.

Blick ins Bautagebuch

Nachdem dieses Jahr schon zwei Arbeitsdiensttermine absolviert sind,  konnten wir einige Fortschritte verzeichnen.

Im Vordergrund stand die Erneuerung der Küche. Sie war notwendig geworden, da zum einen die alte Küche doch sehr ramponiert war, zum anderen die Elektroinstallation verlegt und die dort gelegene ungenutzte Türöffnung wasserdicht verschlossen werden musste. Schon vor dem Abbau hatte sich in der Südwestecke ein großer Schimmelfleck gezeigt. Als Ursache stellte sich ein defektes Regenrohr in dieser Ecke heraus, aus dem ständig Wasser ins Innere tropfte. Der nötigen Sanierungsarbeiten erwiesen sich als sehr aufwändig.

 

Das Regenrohr war zu erneuern, die durchnässte Wandverkleidung und zwei aufgeweichte Bodenschichten mit der Dämmung im Küchenbereich zu entfernen. Danach konnten wir mit dem Aufbau beginnen. Die Wand erhielt eine neue Holzverkleidung und darauf kam wieder Gipskarton. Die Dämmung im Boden wurde erneuert und mit OSB-Platten abgedeckt. Letzte Woche wurde die Spanplattenschicht eingebaut und der neue Linoleumbelag im Küchenbereich verlegt.

Vergangenen Samstag begannen Christian Weinberger und sein Vater mit dem Einbau der Küche. Sie brachten die Abstandslatten für die Elektroinstallation an und stellten die Unterschränke auf. Tobias Schugardt verlegte die Kabel.

 

Parallel wurden weiterhin die Randsteine um die Container gesetzt. Sie dienen dem Abschluss gegen den umgebenden Boden und als Auflage für die zukünftige Wandverkleidung.

Derzeit ist unser Schlosser Günter Tschenk dabei, die Konsolen an die Containerecken zu schweißen, die als Auflager für die Dachstützen dienen. Der Auftrag für das Dach ist erteilt. Mitte Juni wird es durch die Firma Greipel aus Merching erstellt.